Manchmal liegen zwischen Vater und Kind
nicht viele Kilometer –
sondern viele ungeklärte Jahre.

 Ein Vater und sein erwachsener Sohn gehen nebeneinander. Illustration zu Vater-Kind-Coaching in Wien.

Manchmal liegen zwischen Vater und Kind
nicht viele Kilometer –
sondern viele ungeklärte Jahre.

Coaching für Väter und ihre Kinder in Wien

Vater-Kind-Beratung:
Wenn alte Konflikte die Beziehung belasten

Manche Konflikte zwischen Vätern und ihren erwachsenen Kindern begleiten eine Familie über viele Jahre. Gespräche drehen sich immer wieder im Kreis, alte Verletzungen kommen bei scheinbar kleinen Anlässen zurück oder der Kontakt ist mit der Zeit immer schwieriger und seltener geworden.

Oft geht es dabei längst nicht mehr nur um den aktuellen Streit. Unterschiedliche Erinnerungen an die Vergangenheit, Erwartungen, Enttäuschungen und Rollen aus der Kindheit wirken weiter – auch wenn Sohn oder Tochter längst erwachsen sind.

In unserer Vater-Kind-Beratung in Wien bieten wir einen geschützten Rahmen, um solche festgefahrenen Beziehungen gemeinsam anzuschauen.

Dabei begleiten wir Sie zu zweit: Daniel Hitschmann als Psychotherapeut und Dino Hitschmann als Sozialarbeiter. Und gleichzeitig als Vater und Sohn zweier unterschiedlicher Generationen.

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Wenn Vater und Kind nicht mehr zueinanderfinden

Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern verändert sich im Laufe des Lebens. Aus einem abhängigen Kind wird ein selbstständiger erwachsener Mensch. Eltern werden älter. Partnerschaften entstehen, eigene Familien werden gegründet, Lebensentwürfe verändern sich.

Die Vater-Kind-Rollen verändern sich – die alten Beziehungsmuster nicht immer.

So kann es passieren, dass ein erwachsener Sohn sich im Gespräch mit seinem Vater plötzlich wieder wie der Jugendliche fühlt, der sich rechtfertigen muss. Oder dass ein Vater den Eindruck hat, alles werde ihm heute zum Vorwurf gemacht, obwohl er damals nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat.

Typische Situationen sind zum Beispiel:

  • Gespräche enden immer wieder im gleichen Streit.
  • Ein eigentlich harmloser Satz löst sofort alte Verletzungen aus.
  • Vater und Kind fühlen sich vom jeweils anderen nicht verstanden oder nicht gesehen.
  • Sorge und Hilfsbereitschaft werden als Einmischung oder Kontrolle erlebt.
  • Unterschiedliche Erinnerungen an die Familiengeschichte stehen scheinbar unvereinbar nebeneinander.
  • Enttäuschungen oder Kränkungen aus der Kindheit wirken bis heute nach.
  • Erwartungen an Nähe und Kontakt unterscheiden sich stark.
  • Der Kontakt ist selten geworden oder ganz abgebrochen.
  • Beide würden gerne etwas verändern, wissen aber nicht, wie sie miteinander darüber sprechen sollen.

Manchmal gibt es einen konkreten Anlass. Häufig ist es jedoch die Summe vieler kleiner Erfahrungen über Jahre oder Jahrzehnte hinweg.

Alte Kränkungen verschwinden nicht automatisch mit dem Erwachsenwerden

In Familien entstehen Muster. Wir lernen schon früh, wie miteinander gesprochen wird, wie Konflikte ausgetragen werden, wer sich zurückzieht, wer laut wird, wer beschwichtigt und welche Themen lieber gar nicht angesprochen werden.

Diese Muster können erstaunlich stabil sein.

Gerade zwischen Vätern und ihren erwachsenen Kindern treffen dabei oft sehr unterschiedliche Sichtweisen aufeinander. Was der Vater beispielsweise als Fürsorge, Schutz oder notwendige Konsequenz erlebt hat, kann vom Kind als Kontrolle, Distanz oder mangelndes Verständnis erinnert werden.

Umgekehrt können Väter das Gefühl entwickeln, dass das, was sie für ihre Familie geleistet und gegeben haben, heute überhaupt nicht mehr gesehen wird.

Dabei muss nicht eine Erinnerung „richtig“ und die andere „falsch“ sein.

In der systemischen Arbeit interessiert uns weniger die Frage, wer recht hat, sondern vielmehr, was zwischen zwei Menschen entstanden ist, welche Bedeutung bestimmte Erfahrungen für beide Seiten haben und welche Beziehung heute möglich sein kann.

Generationenkonflikte zwischen Vater und erwachsenem Kind

Besonders häufig erleben wir solche Dynamiken in Vater-Sohn-Beziehungen.

Zwischen Vätern und Söhnen spielen Themen wie Anerkennung, Erwartungen, Abgrenzung, Leistung, Selbstständigkeit oder die Frage nach gegenseitigem Respekt häufig eine besondere Rolle. Manches wurde nie ausgesprochen, anderes vielleicht schon hundertmal – aber nie so, dass sich wirklich etwas verändert hat.

Das Angebot richtet sich jedoch ausdrücklich nicht nur an Väter und Söhne.

Auch Vater und Tochter oder erwachsene Kinder eines anderen Geschlechts können die gemeinsame Beratung in Anspruch nehmen.

Entscheidend ist nicht das Geschlecht, sondern der Wunsch, die Beziehung zwischen Vater und erwachsenem Kind besser zu verstehen oder neu zu gestalten.

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Was Vater-Kind-Beratung ermöglichen kann

Ein begleitetes Gespräch bietet etwas, das innerhalb der Familie oft schwer herzustellen ist: einen Rahmen, in dem beide Seiten zu Wort kommen können, ohne sofort wieder in die gewohnten Reaktionen zurückzufallen.

Es kann darum gehen,

  • die Perspektive des anderen besser zu verstehen,
  • bisher unausgesprochene Themen anzusprechen,
  • alte Verletzungen und Kränkungen benennen zu können,
  • wiederkehrende Konfliktmuster sichtbar zu machen,
  • Missverständnisse zu klären,
  • Erwartungen aneinander realistischer zu gestalten,
  • persönliche Grenzen deutlicher auszusprechen,
  • Verantwortung für den eigenen Anteil zu übernehmen,
  • neue Möglichkeiten der Kommunikation zu entwickeln oder
  • zu klären, wie viel Nähe und Kontakt für beide Seiten in Zukunft möglich und gut ist.

Nicht jeder Konflikt lässt sich vollständig lösen. Und nicht jede Beziehung muss danach eng und harmonisch sein.

Manchmal ist bereits viel gewonnen, wenn beide besser verstehen, warum sich die Beziehung so entwickelt hat – und wenn ein respektvollerer Umgang miteinander möglich wird.

Es geht nicht um Schuld – und nicht um Versöhnung um jeden Preis

Gerade bei lange bestehenden Familienkonflikten besteht häufig die Sorge, dass in einer Beratung festgestellt werden soll, wer „schuld“ ist.

Das ist nicht unser Ansatz.

Beide Beteiligten bringen ihre eigene Lebensgeschichte, ihre Wahrnehmungen und ihre Erfahrungen mit. Diese dürfen unterschiedlich sein.

Ebenso wenig gibt es ein vorgegebenes Ziel, dass sich Vater und Kind unbedingt wieder annähern oder versöhnen müssen.

Manchmal entsteht im Gespräch tatsächlich wieder mehr Nähe. Manchmal braucht es klare Grenzen. Manchmal kann ein lange belastendes Thema endlich ausgesprochen werden. Und manchmal besteht eine gute Lösung darin, einen realistischen Umgang miteinander zu finden, der für beide Seiten tragbar ist.

Das Ziel wird nicht von uns vorgegeben. Es entsteht aus dem, was für Vater und Kind gemeinsam möglich ist.

Für wen ist die Vater-Kind-Beratung geeignet?

Eine gemeinsame Beratung kann sinnvoll sein, wenn Sie beispielsweise merken:

  • Wir sprechen miteinander, aber verstehen einander nicht mehr.
  • Wir vermeiden bestimmte Themen, weil jedes Gespräch darüber eskaliert.
  • Alte Vorwürfe kommen immer wieder zurück.
  • Zwischen uns herrscht seit Jahren Distanz.
  • Einer von uns wünscht sich mehr Kontakt als der andere.
  • Wir haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was früher passiert ist.
  • Ich möchte meinem Vater etwas sagen, das ich bisher nie sagen konnte.
  • Ich möchte mein erwachsenes Kind besser verstehen.
  • Wir möchten den Kontakt nach einem längeren Bruch vorsichtig wieder aufnehmen.
  • Eine aktuelle Veränderung in der Familie hat alte Konflikte wieder hervorgeholt.
  • Wir wollen verhindern, dass sich ein bestehender Konflikt weiter verhärtet.

Sie müssen dabei noch nicht wissen, was am Ende des Prozesses stehen soll.

Der Wunsch, miteinander ins Gespräch zu kommen oder besser zu verstehen, was zwischen Ihnen steht, kann als Ausgangspunkt genügen.

Zwei Generationen, zwei fachliche Perspektiven

Vater und Sohn begleiten Vater und Kind

Wir sind nicht nur zwei Fachpersonen – wir sind selbst Vater und Sohn.

Natürlich bedeutet das nicht, dass unsere eigene Beziehung als Vorlage für andere Familien dienen soll. Jede Familie hat ihre eigene Geschichte.

Unsere unterschiedlichen Generationen und beruflichen Perspektiven können jedoch dabei helfen, beide Seiten im Gespräch im Blick zu behalten. Wir achten darauf, dass weder Vater noch Kind zum „Problem“ erklärt werden und dass beide ausreichend Raum für die eigene Sichtweise bekommen.

Gerade bei festgefahrenen Vater-Sohn-Konflikten kann es hilfreich sein, wenn nicht eine einzelne Person zwischen zwei Positionen vermitteln muss, sondern zwei Begleiter mit unterschiedlichen Blickwinkeln gemeinsam auf die Beziehung schauen.

Eine Besonderheit unserer Vater-Kind-Beratung ist, dass wir die Gesprächsprozesse gemeinsam begleiten.

Die psychotherapeutische Tätigkeit wird dabei ausschließlich von Daniel Hitschmann ausgeübt.

 Daniel Hitschmann

Daniel Hitschmann
Paartherapeut ,Beziehungscoach,Psychotherapeut

Daniel Hitschmann ist Psychotherapeut und arbeitet seit vielen Jahren mit Einzelpersonen, Paaren und Familien. Seine Arbeit ist systemisch und lösungsorientiert: Nicht nur die einzelne Person, sondern Beziehungen, Wechselwirkungen und die dahinterliegenden Muster stehen im Mittelpunkt.

 Dino Hitschmann

Dino Hitschmann
Jugendberater und Sozialarbeiter

Dino Hitschmann ist Sozialarbeiter und bringt seine sozialarbeiterische, ressourcenorientierte Perspektive in die gemeinsamen Gespräche ein.


0699 11 00 80 23
dino.hitschmann@gmail.com

So läuft die Vater-Kind-Beratung ab

Kostenloses telefonisches Vorgespräch

Vor dem ersten gemeinsamen Termin besteht die Möglichkeit eines kurzen telefonischen Vorgesprächs von etwa 15 Minuten.

Dieses Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Es kann zunächst auch nur von einer Person geführt werden. Dabei können organisatorische Fragen geklärt und gemeinsam überlegt werden, wie das Angebot dem Vater oder dem erwachsenen Kind ohne Druck vorgeschlagen werden kann.

Gemeinsames Gespräch

Die eigentliche Vater-Kind-Beratung findet gemeinsam mit Vater und erwachsenem Kind statt.

Daniel und Dino Hitschmann begleiten das Gespräch zu zweit.

Dauer: 90 Minuten
Kosten: EUR 300,- pro Sitzung
Ort: Hutweidengasse 3/2, 1190 Wien

Ein Termin kann bereits wichtige neue Impulse geben. Je nach Situation und Wunsch sind auch weitere gemeinsame Gespräche möglich.

Kontakt & kostenloses Vorgespräch

Manchmal kostet gerade bei einem lange bestehenden Konflikt bereits der erste Schritt Überwindung.

Sie müssen vor dem ersten Kontakt weder die gesamte Familiengeschichte erzählen noch bereits wissen, welches Ergebnis Sie sich wünschen.

In einem kurzen, kostenlosen telefonischen Vorgespräch können wir zunächst klären, ob unsere Vater-Kind-Beratung für Ihre Situation ein passender Rahmen sein könnte.

Vater-Kind-Beratung in Wien
Daniel Hitschmann & Dino Hitschmann
Hutweidengasse 3/2
1190 Wien

Dino Hitschmann anrufen: 0699 11 00 80 23
…oder eine Nachricht schreiben:

     

    Häufige Fragen zur Vater-Kind-Beratung in Wien

    Müssen Vater und Kind beide an der Beratung teilnehmen wollen?

    Ja. Ein gemeinsames Gespräch ist nur sinnvoll, wenn beide freiwillig daran teilnehmen.

    Das kostenlose telefonische Vorgespräch kann jedoch zunächst auch nur von einer Person geführt werden. Dabei können Sie besprechen, wie Sie den Wunsch nach einem gemeinsamen Gespräch ansprechen können, ohne Druck aufzubauen.

    Was ist, wenn mein Vater oder mein Kind derzeit keinen Kontakt möchte?

    Ein Kontaktabbruch ist häufig das Ergebnis einer längeren Entwicklung. Ein gemeinsames Gespräch kann nur stattfinden, wenn beide Seiten dazu bereit sind.

    Im Vorgespräch können wir jedoch gemeinsam überlegen, ob und in welcher Form eine respektvolle Einladung zu einem Gespräch sinnvoll sein könnte.

    Die Entscheidung der anderen Person muss dabei selbstverständlich respektiert werden.

    Geht es in der Beratung darum, sich wieder zu versöhnen?

    Nein.

    Versöhnung kann ein mögliches Ergebnis sein, sie ist aber keine Voraussetzung und kein vorgegebenes Ziel.

    Auch mehr gegenseitiges Verständnis, klarere Grenzen oder eine realistische Form des zukünftigen Kontakts können wichtige Ergebnisse eines gemeinsamen Gesprächs sein.

    Ist Vater-Kind-Beratung Psychotherapie?

    Daniel Hitschmann ist eingetragener Psychotherapeut und bringt seine psychotherapeutische und systemische Erfahrung in die Gespräche ein. Dino Hitschmann begleitet aus seiner fachlichen Perspektive als Sozialarbeiter.

    Nicht jede Vater-Kind-Beratung ist automatisch eine Psychotherapie. Welcher Rahmen für Ihre konkrete Situation passend ist, kann im Vorgespräch geklärt werden.

    Ist die Beratung auch für einen Vater-Sohn-Konflikt geeignet, der schon viele Jahre besteht?

    Ja. Gerade langjährige Vater-Sohn-Konflikte sind häufig von wiederkehrenden Mustern und alten Kränkungen geprägt.

    Dass ein Konflikt bereits lange besteht, bedeutet nicht, dass darüber kein anderes Gespräch mehr möglich ist. Wichtig ist allerdings, dass beide Seiten bereit sind, sich auf ein gemeinsames Gespräch einzulassen.

    Muss es einen konkreten aktuellen Konflikt geben?

    Nein.

    Manche Menschen kommen aufgrund eines aktuellen Streits, andere merken einfach, dass zwischen ihnen seit langer Zeit etwas ungeklärt geblieben ist.

    Auch der Wunsch nach einem besseren Verständnis der gemeinsamen Geschichte oder danach, die Beziehung bewusster zu gestalten, kann Anlass für eine Vater-Kind-Beratung sein.

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