Als Paartherapeut und Beziehungscoach ist es mir ein besonderes Anliegen, dass der Advent und vor allem Weihnachten, das Fest der Liebe, auch als solches gefeiert werden kann.

 

Oh du fröhliche – besinnliche Weihnachtszeit in der Paartherapie und Eheberatung

Alle Jahre wieder finden wir uns im Dezember in einer Mischung aus Vorfreude auf die Feiertage, Weihnachtsstress und Adventgesängen wieder. Dabei kann es leicht passieren, dass der Stress, die Anspannung und die Erwartungen, die wir an uns selbst stellen und die unsere Mitmenschen an uns haben, zu Spannungen in der Beziehung führen. Aus diesem Grund ist es vor allem in der Vorweihnachtszeit sinnvoll, sich auch einige Momente Zeit zu nehmen und darüber nachzudenken, was uns tatsächlich wichtig ist an dieser Zeit. Oft fällt es dabei schwer, diese Auszeit im privaten Umfeld zu nehmen, da zu viele andere Dinge unsere Aufmerksamkeit fordern und zu viel anderes dringend und wichtig scheint. Aus diesem Grund, ist vor allem in der am meisten konfliktbehafteten Zeit des Jahres eine gute und vor allem gesunde Idee, sich Raum für Auszeiten zu schaffen und vielleicht auch gerade hierfür den Ballast des Alltags abzuladen bei jemandem, der professionell unterstützen kann und gleichzeitig die Schwierigkeiten, durch die Beziehungen in dieser Zeit gehen, kennt.

 

Alle Jahre wieder: Stress und Druck zu Weihnachten – Entlastung durch Beratung und Therapie für Partnerschaft und Ehe

 

Die Liste an Dingen, die unbedingt vor Weihnachten und spätestens noch vor Silvester erledigt werden soll, ist in der Regel sowohl in der Arbeit als auch privat länger als die Lichterketten, die dekorativ über den Weihnachtsmärkten hängen, die wir mit den Kindern oder Freunden an unseren Adventwochenenden besuchen. Folglich ist es nahezu unmöglich, diese vollständig abzuarbeiten, ohne gestresst durch volle Einkaufsstraßen und überfüllte Geschäfte zu hetzen. Gleichzeitig sind wir umgeben von Menschen, denen es ähnlich geht und die aus genau diesem Grund genauso wenig Geduld und Zeit haben. Dies betrifft vor allem auch unsere Liebsten, unsere Partner. Dies hat vor allem dann schlechte Auswirkungen auf die Partnerschaft, wenn die Vorstellungen und Wünsche deutlich voneinander abweichen. In Stresssituationen neigt unser Gehirn dazu, in den Modus „Kampf oder Flucht“ zu wechseln – beides keine beziehungsfördernden Maßnahmen, wenn es um das Formulieren von Erwartungen an den Partner und den Vergleich mit der Realität geht.

Wenn also die Schwiegereltern zu Besuch sind, man das Gefühl hat, ständig unter Beobachtung zu stehen, eigentlich jede Minute des Beisammenseins genießen sollte und ein Tag nach dem anderen etwas ganz besonders sein muss – für die Kinder, den Partner oder die Partnerin, die Verwandten und Bekannten, die nur einmal im Jahr zu Besuch sind, auch für die eigenen Eltern – wird oftmals die eigene Vorfreude in Anspannung und Glühwein ertränkt, während das Gehirn nach Fluchtmöglichkeiten sucht, ist die Gefahr, die Partnerschaft oder Ehe mit Streit zu belasten, besonders groß. Vor allem, weil der oder die Geliebte ebenfalls gestresst und häufig auch überarbeitet ist. Von daher ist es besonders zu dieser, eigentlich besinnlichen Zeit wichtig, gemeinsam über Vorstellungen zu sprechen, zu planen und zu beschließen, was davon realistisch umgesetzt werden kann, ohne sich gegenseitig über die Maße zu strapazieren. Vor allem geht es hierbei um das Finden von Kompromissen, bei denen häufig der Rat und die Anwesenheit eines Beziehungsexperten helfen kann. Oftmals benötigt es den neutralen Boden und einer rationalen Umgebung, um gemeinsam zu beschließen, was die Festtage tatsächlich schöner macht und was die Zeit davor lediglich zusätzlich erschwert.

 

Besinnlicher Advent mit Eheberatung und Paartherapie

Als Paartherapeut und Beziehungscoach ist es mir ein besonderes Anliegen, dass der Advent und vor allem Weihnachten, das Fest der Liebe, auch als solches gefeiert werden kann. Dafür sind aus meiner Sicht einige Faktoren notwendig: Wir müssen uns bewusst dafür entscheiden, Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen. Solange wir eine Besorgung nach der anderen erledigen, das traute Heim auf Hochglanz polieren und dafür sorgen, dass in unserer Arbeit alles vor den Feiertagen erledigt ist, damit wir ohne Altlasten ins neue Jahr rutschen können, bleibt keine Zeit mehr zum Entspannen, in Ruhe nachdenken oder genügend Pausen einzulegen. Deshalb ist es sehr wichtig, im Vorfeld mit dem Partner oder der Partnerin zu besprechen, welche Wünsche und Vorstellungen er oder sie hat, zu überdenken, was die eigene Erwartungshaltung ist. Vielfach habe ich erlebt, dass die persönlichen Wünsche der Paare, wenn sie abseits von Stress und Rummel in der Beratung formuliert werden, oftmals weit davon entfernt sind, von dem, was Jahr für Jahr am Heiligen Abend und den Tagen darauf stattfindet. Wird in Ruhe darüber gesprochen, können häufig eingeschlichene, jedoch unerwünschte und belastende Rituale aufgelöst und durch für die Beziehung bereichernde und stressfreiere Traditionen ersetzt werden. Wichtig ist hierbei jedoch einerseits das Besinnen auf das Wesentliche – Zeit mit den Menschen zu verbringen, die man am meisten liebt und schätzt – sowie die Bereitschaft, Kompromisse zu suchen, falls die Wünsche nicht völlig deckungsgleich sind. So kann die Weihnachtszeit zu einer besinnlichen und hoffentlich frohen Zeit werden, in der bewusst diejenigen Traditionen gelebt werden, die unser Leben bereichern und auf die wir uns Jahr für Jahr freuen können.

In diesem Sinne wünsche ich ihnen ein friedliches Fest und ein glückliches neues Jahr.

Aktualisiert am 17. Dezember 2018

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