Familienbrett

Das Familienbrett wurde 1978 von Kurt Ludewig entworfen und dient als Kommunikationsmittel über Beziehungen in der beratenden und therapeutischen Arbeit. Mittels der Figuren auf dem Brett treten KlientInnen und BeraterIn in einen Dialog über

  • das derzeitige oder das ursprüngliche Familiensystem,
  • können Muster erkannt und thematisiert werden,
  • werden Verstrickungen und Vernetzungen deutlich,
  • werden Zukunftsperspektiven erarbeitet und somit sichtbar,
  • können Veränderungen ausprobiert werden.

Aufstellungsmöglichkeiten mit dem Aufstellungsbrett

  • Kernfamilie, Ursprungsfamilie, Team;
  • Gegenwart, Vergangenheit (Pubertät, als 6-Jährige, Scheidung, etc.) und Zukunft;
  • Real- oder Wunschbild;

Das Aufstellungsbrett wird verwendet…

  • …immer wieder während des Beratungsverlaufes als Bilanz
  • …als Erweiterung, das heißt eine zusätzliche Figur wird in das Bild hinein genommen (z.B. Kind, ein neuer Partner).
  • …es kann damit eine imaginäre Situation hergestellt werden, die entweder der bisherigen Situation entspricht oder auf eine mögliche zukünftige Entwicklung hinweist.
  • …und vor allem können neue Realitäten geschaffen werden.

Das Aufstellungsbrett findet unter anderem Anwendung in der Paartherapie und Familientherapie.