Hilfe, Beratung und Begleitung
bei Beziehungsproblemen und Ehekrisen

Wenn die Ehekrise zur Lebenskrise wird

Wenn die Ehekrise zur Lebenskrise wird

Einigen LeserInnen wird „das verflixte siebente Jahr“ vermutlich ein Begriff sein. Viel weniger geht es um die Jahreszahl, als um die steigende Wahrscheinlichkeit einer entsehenden Krise mit zunehmender Beziehungsdauer. Meist schleicht die Ehekrise sich langsam und sehr leise in ein ursprünglich harmonisches Ehe- und/oder Familienleben ein. Der Weg aus dieser Miserie ist oft schwer bis vermeintlich unmöglich, wenn er alleine gegangen werden soll – Hilfe kann deswegen in vielen Fällen durch eine professionelle Eheberatung geboten werden!

Wieso ist die Ehekrise nicht sofort ersichtlich?

Dass Ehepartner in der Regel als eingefahrenes Team funktionieren („müssen“), vor allem wenn Kinder vorhanden sind, kann Missstände und Eheprobleme unter der dicken Decke des Alltags verschwinden lassen. Wenn die Krise dann durchbricht, d.h. sichtbar und spürbar wird, versuchen die Partner oftmals ihren Kindern zuliebe die belastenden Missstände auszuhalten. Eine Ehe soll jedoch nicht ausgehalten werden, denn das schadet sowohl der Partnerschaft als auch ihren Kindern. Kinder sind um ein Vielfaches sensibler für emotionale Dysbalancen in der Beziehung der Eltern, und können mitunter sehr stark unter einer unbehandelten Ehekrise leiden.

Wie kommt eine Ehekrise zustande?

Selbstverständlich ist jede Ehe so individuell wie die Menschen, die diese führen. Daher gibt es keine auf jede Ehe übertragbare Liste von Faktoren, sondern eher allgemeine Anhaltspunkte für mögliche Auslöser. Alltag steht dabei ganz weit oben, und zwar für Paare mit und ohne Kinder. Wenn die erste Phase der rosigen, schwer verliebten und harmonischen Zeiten langsam verflogen ist, man sich die eigenen vier Wände teilt und vielleicht sogar eine Familie gegründet hat, kann es Paaren schwer fallen im aufkommenden Alltagstrott immernoch ein starkes, liebendes Team zu bleiben. Nicht selten frisst ein auslaugender Beruf eines oder beider Partner die Lust und Motivation auf gemeinsame Aktivitäten. Kommunikation kann mitunter spärlicher werden, und somit auch das Einfühlungsvermögen in den, auch in der Ehe, individuellen und differnzierten Alltag des Partners.

Ehekrise mit Kind und Kegel

Die Problematik einer Ehe-/Beziehungskrise verschärft sich und kann mitunter auch andere Hintergründe haben, wenn Kinder vorhanden sind. Vor allem, wenn sich der Alltag konservativ klassisch gestaltet, d.h. die Frau erstmal den Nachwuchs behütet, und der Mann den nun höheren Lebensunterhalt zu bestreiten versucht. In einem solchen Fall kann der Lebensalltag der Partner so unterschiedlich werden, dass das Kind/die Kinder nicht selten zum einzigen, letzten und kleinen gemeinsamen Nenner werden. Die Themen beider Ehepartner können sehr unterschiedlich und die gemeinsam verbrachte Zeit sehr wenig werden. Dabei kann es ihnen schwer fallen, sich aufeinander einzulassen, und zu versuchen zu verstehen, was den Partner bewegt.

Wenn Paare nur mehr Eltern sind

Die größten Bemühungen von Ehepaaren, die Eltern sind, liegen nicht selten bald nur mehr ausschließlich darin, den Kindern das Beste zu bieten und zu ermöglichen. Unabhängig von der Alltagssituation (Mann arbeitet, Frau bleibt zu Hause ; beide arbeiten; beide Eltern sind zu Hause) geraten partnerschaftiche Bedürfnisse sehr oft in den Hintergrund, sodass Partner nur mehr Eltern sind. Das kann für eine Ehe fatal sein. Kinder sind per se natürlich kein direkter Auslöser einer Ehekrise. Aber eine solche dauerhaft belastende und herausfordernde Zeit vermag es bestehende, bis dato vielleicht irrelevante und unbekannte Defizite in der Beziehung aufzuzeigen. Es ist sehr wichtig, dass sich Paare ihrer Existenz als Paar bewusst sind und bleiben. Zeit für sich und den Partner alleine ist ein unbedingt notwendiger partnerschaftlicher Egoismus und bedeutet nicht, dass Sie ihr/e Kind/er weniger lieben oder ausschließen.

Beratung und HIlfe bei Ehekrise, Beziehungskrise und familiären Problemen

Vorbeugende Maßnahmen

Es ist keine Schande, in schweren Zeiten Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sollten Sie Kinder haben – geben Sie sie ruhig für einen Abend/Tag/Wochenende/Kurztrip zu Verwandten wie Großeltern oder Freunden! Paare brauchen kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn sie sich über ihr Elterndasein hinaus um ihre Beziehung kümmern. Nehmen Sie sich Zeit um Probleme mit Ihrem Partner auf- und auszuarbeiten. Nehmen Sie sich Zeit um auch mal nur Mann und Frau zu sein. Selbiges gilt für Ehepaare, die keine Kinder haben. Nach Harry Merl ist ein Gleichgewicht von Liebe, Macht, Sinn, Zeit, Raum und Energie das Um und Auf für eine funktionierende Beziehung (mehr dazu in meinem nächsten Blog-Eintrag). Nur wer Zeit und Kraft in die Beseitigung einer Krise investiert, kann diese auch überwinden.

Eheberatung und Paartherapie als Hilfe und Wegbegleiter

Wenn Sie feststellen, dass Ihre Ehe kurz vor dem Aus steht, oder Sie merken, dass Sie ohne Hilfe von außen kaum mehr eine reelle Chance haben wieder auf die richtige Bahn zu kommen, ist das Schlussgebet noch nicht gesprochen. Zögern Sie nicht, die Hilfe eines Psychotherapeuten, Paartherapeuten oder Eheberaters in Anspruch zu nehmen. Es fällt sehr vielen Paaren schwer, festgefahrene Alltagsmuster alleine zu erkennen und zu ändern. In einer Paartherapie kann ich Ihnen unterstützend als neutraler Vermittlungspart und Ratgeber unter die Arme greifen. Indem ich mit Ihnen zusammen Ihre individuellen Themen und Problematiken herausfinde und aufarbeite, kann eine Paartherapie für Sie als Paar ein gemeinsamer Weg aus der Ehekrise heraus bedeuten.

Begleitung bei Trennungen/Scheidungen

Weder dem Partner, den Kindern und schon gar nicht sich selbst zuliebe ist es ratsam, eine Ehe oder Beziehung mit erloschener Liebe und unter emotional unzumutbaren Bedingungen aufrecht zu erhalten. Wenn die Differenzen zwischen beiden Partnern schlichtweg zu groß geworden sind über die Jahre, dann kann es sinnvoll sein eine Ehe zu beenden. Wenn dieser Entschluss gefasst wurde, kann auch hier eine Eheberatung oder Paartherapie Hilfestellung geben. Denn eine Scheidung muss und soll nicht im Krieg enden. Besonders schwierig gestaltet sich ein solcher Weg der Trennung freilich, wenn Kinder im Spiel sind. Es kann mit Hilfe einer Eheberatung auch dieser steinige Weg gemeinsam gegangen werden, mit besonderem Augenmerk auf das Wohl der Kinder UND der Eltern.

 

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Aktualisiert am 18. Dezember 2014

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