Auch in meiner Paartherapie und Eheberatung dreht sich im Kern vieles um menschliche Grundbedürfnisse.

 

Grundbedürfnisse und Partnerschaft Paartherapie und Eheberatung

Eine der wohl berühmtesten sozialpsychologischen Theorien menschlicher Grundbedürfnisse ist die so genannte Bedürfnispyramide des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow. In seiner Theorie geht Maslow davon aus, dass untergeordnete Bedürfnisse erst zu einem gewissen Grad gesättigt sein müssen, ehe Bedürfnisse höherer Ordnung in den Vordergrund rücken. So müssen physiologische Bedürfnisse zuerst befriedigt werden, dann folgen Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse, Individualbedürfnisse sowie zuletzt das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung.
Auch in meiner Paartherapie und Eheberatung dreht sich im Kern vieles um menschliche Grundbedürfnisse. Je besser wir uns selbst und unseren Partner in dieser Hinsicht verstehen, desto besser kann es uns gelingen, Verletzung und Frustration in der Beziehung zu vermeiden und diese für beide Seiten glücklich und harmonisch zu gestalten.

Bedürfnisse in der Partnerschaft – Paartherapie und Eheberatung


In unserem Beziehungsalltag werden wir ständig von einigen wenigen zugrunde liegenden Bedürfnissen angetrieben, selten nehmen wir uns aber bewusst Zeit, diese bewusst zu reflektieren. In Partnerschaften erleben Menschen sich oft als unsicher, haltlos oder gereizt ohne zufriedenstellend zuordnen oder erklären zu können, was diese Gefühle in ihnen auslöst. Umgekehrt ist es manchmal schwer zu beschreiben, warum wir uns mit einem gewissen Menschen so rundum wohl und geborgen fühlen. Paartherapie und Eheberatung bietet einen idealen Rahmen um den Auslösern auf den Grund zu gehen. Auch in Partnerschaften müssen ähnlich Maslows Bedürfnispyramide gewisse Grundbedürfnisse erfüllt werden, damit sich Harmonie und Zufriedenheit einstellt. Je mehr Bedürfnisse des Partners regelmäßig angesprochen werden, desto stabiler und krisensicherer ist auch die Beziehung. Dabei ist jedoch entscheidend, dass viele Bedürfnisse zwar universell sind, dass ihre Gewichtung aber von Mensch zu Mensch je nach Veranlagung und bisheriger Lebenserfahrung aber sehr unterschiedlich sein kann. Im Folgenden möchte ich ganz kurz auf einige wenige sehr wesentliche Bedürfnisse in Partnerschaften eingehen.

Das Bedürfnis nach Sicherheit – Paartherapie und Eheberatung


Das Bedürfnis nach Sicherheit ist in monogamen Partnerschaften das Fundament, auf dem die Beziehung ruht. Dabei kann Sicherheit emotionaler oder finanzieller Art sein. Sicherheit sorgt für Kontinuität und Vertrauen, sie ermöglicht es uns, Schutzmechanismen abzulegen und unserem Partner zu zeigen, wer wir wirklich sind. In meiner Paartherapie und Eheberatung erlebe ich immer wieder, dass ein gestörtes Sicherheitsgefühl massive Auswirkungen auf fast alle Bereiche der Beziehung hat. Menschen mit einem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis neigen oft zur Eifersucht und versuchen, den subjektiv empfundenen Mangel an Sicherheit durch Kontrolle des Partners auszugleichen, was in extremen Fällen zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung werden kann.
In der Paartherapie und Eheberatung lernen Menschen verloren gegangenes Vertrauen etwa in Folge von Untreue wieder aufzubauen. Aber auch wenn kein tatsächlicher Anlass zur Sorge besteht, können Paare enorm von der Therapie profitieren. So können Menschen einen konstruktiveren Umgang mit ihren Ängsten erlernen, sie erfahren aber auch, wie sie ihrem Partner durch kleine alltägliche Gesten jene Sicherheit geben können, die dieser benötigt.

Das Bedürfnis nach Vielfalt und Wachstum – Paartherapie und Eheberatung


Das Bedürfnis nach Vielfalt und Wachstum stellt einen natürlichen Gegenpol zu jenem der Sicherheit dar. Während Sicherheit für Konstanz und Zuverlässigkeit steht, nimmt das Bedürfnis nach Vielfalt und Wachstum gerade in langjährigen Beziehungen eine nicht zu unterschätzende Rolle ein. In meiner Paartherapie und Eheberatung arbeite ich immer wieder mit Paaren, die sich zwar noch immer aufrichtig lieben, in deren Beziehung jedoch die Lebendigkeit verloren gegangen ist. Das liegt in vielen Fällen daran, dass man sich kaum mehr neue Impulse und Herausforderungen setzt. Das Teuflische daran ist, dass dies zu Beginn einer Partnerschaft oft ohne großes Zutun gelingt, später jedoch bewusstes Handeln und Achtsamkeit erfordert. Dieser schleichende Übergang wird im Beziehungsalltag oft übersehen. Neue, gemeinsame Erfahrungen und Herausforderungen stärken dabei aber nicht nur die Beziehung und gemeinsame Identität. Persönliche Weiterentwicklung und Wachstum sind auch Grundvoraussetzungen für die seelische Gesundheit jedes einzelnen Menschen.

Das Bedürfnis nach Bedeutsamkeit und Bindung – Paartherapie und Eheberatung


Wir streben danach, für unseren Partner etwas ganz Besonderes zu sein. Wir sehnen uns selbst nach Wertschätzung und Anerkennung, wollen im gleichen Zuge aber auch unserer Partnerschaft einen besonderen Stellenwert geben. Als Paartherapeut und Eheberater erlebe ich aber immer wieder, dass diese gegenseitige Verstärkung gestört sein, sich sogar ins Gegenteil verkehren kann. Indem sich Paare intensiv mit ihrer Kommunikation beschäftigen und positive Verstärkungen in ihren Beziehungsalltag einbauen, kann das Gefühl der Wertschätzung und des Gebraucht-werdens wieder wachsen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Bedürfnis nach Bindung, das dem Streben nach geistiger und körperlicher Nähe entspricht. Wir wollen lieben aber auch geliebt werden, eine Einheit bilden. Für Menschen mit einem hohen Bedürfnis nach Bindung sind regelmäßige intime Momente sehr wichtig. In der Paartherapie und Eheberatung entdecken Paare so wieder die Bedeutsamkeit intensiver Gespräche, unerwarteter zärtlicher Mitteilungen oder der einen oder anderen bewussten Umarmung.

Aktualisiert am 22. Oktober 2017

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